Technik, Recht und Kommunikationspsychologie im Beschaffungsprozess von Investitionsgütern

Technik, Recht und Kommunikationspsychologie im Beschaffungsprozess von Investitionsgütern – Die nächsten Seminartermine geben wir in Kürze bekannt. Das Seminar am 08.12.2017 war ein erster Erfolg in dem neuen ungewohnten Format; technische, juristische und kommunikationspsychologische Hürden im Beschaffungsprozess wurden wechselseitig behandelt.

Prof. Dr. Manfred Wehrheim stellte den Fokus auf klar formulierte und prüfbare zugesicherte Eigenschaften von Maschinen und Anlagen. Wichtige Bezugsgrößen sind die „Anlagenverfügbarkeit“, und die „Prozesssicherheit“. Diese müssen im Lastenheft für die Bestellung klar herausgestellt werden. Darüber hinaus wurden die grundlegenden Anforderungen durch die neue Maschinenrichtlinie 2006/42/EG aufgezeigt.

Ralf Rissing, Rechtsanwalt und Wirtschaftsjurist, erläuterte mögliche Fallstricke auf dem Weg zur Beschaffung von Anlagegütern, den Einsatz von eigenen Allgemeinen Geschäftsbedingungen und das erfolgreiche Gewährleistungsmanagement.

Andreas Hegenbart, Wirtschafts- und Kommunikationspsychologe, stellte die psychologischen Bezüge her, die in der Kommunikation der technischen und rechtlichen Sachverhalte gegenüber den Verhandlungspartnern wirksam sind. Kleine Übungen machten sie den Teilnehmern erfahrungswirksam.

Die positiven Rückmeldungen der Teilnehmerschaft ermutigen, weitere Termine anzubieten, die wir in Kürze hier ankündigen werden. Konstruktive Anregungen und Berichte der Teilnehmer aus dem Praxisalltag werden die Seminare weiter anreichern.